Der teuerste Fehler passiert, bevor die erste Zeile Code entsteht.
Software scheitert selten an der Technik. Sie scheitert daran, dass niemand rechtzeitig geprüft hat, wie die Menschen arbeiten, die sie täglich benutzen sollen. Der falsche Bedienweg fällt erst im Rollout auf – und kostet dort ein Vielfaches dessen, was seine Korrektur im Entwurf gekostet hätte.
Bis vor Kurzem war das schwer zu vermeiden. Ein durchgestalteter, klickbarer Entwurf kostete Wochen, also entstand er meist erst, wenn die Entscheidung schon gefallen war. Diese Reihenfolge hat sich umgekehrt. Mit heutigen Werkzeugen entstehen mehrere durchgespielte Bedienwege in Tagen – früh genug, um sie zu verwerfen.
Genau hier setzen wir an. Bevor Ihr Team Sprints bindet, machen wir den geplanten Ablauf sichtbar, klickbar und überprüfbar: an echten Aufgaben, mit echten Nutzern, in mehreren Varianten. Was sich bewährt, geht in die Entwicklung. Was nicht, hat Sie zehn Tage gekostet statt zwei Quartale.
Wo stehen Sie gerade?
Unsere Leistungen sind nach Ihrer Ausgangslage sortiert – nicht nach unseren Disziplinen.
Wir haben eine Idee. Aber noch kein Bild davon, wie sie sich anfühlt.
Flow-Sprint
Wir schärfen die Zielgruppe zu zwei bis drei belastbaren Personas, entwerfen den vollständigen Bedienweg durch die Kernaufgabe und liefern einen klickbaren Prototyp – in zehn Arbeitstagen. Sie testen ihn mit echten Nutzern, bevor Sie ein Entwicklungsbudget freigeben.
Unsere Software kann alles. Trotzdem ruft ständig jemand beim Support an.
UX-Audit und Redesign
Wir analysieren, an welchen Stellen Ihre Anwendung Nutzer verliert – anhand von Support-Tickets, Nutzungsdaten und beobachteten Sitzungen. Sie erhalten eine priorisierte Liste: was weh tut, was es kostet, was die Behebung bringt. Auf Wunsch setzen wir sie anschließend um.
Design und Entwicklung ziehen bei uns nicht an einem Strang.
Design-System, anschlussfähig gebaut
Wir bauen Ihr Design-System so, dass Entwurf und Code dieselbe Quelle haben: Design-Tokens für Farbe, Abstand und Typografie, die in beiden Welten identisch sind, konsistente Komponenten mit Varianten, und eine Verbindung zu Ihren echten Frontend-Bausteinen. Das ist zugleich die Voraussetzung dafür, dass KI-gestützte Codegenerierung Ihr System trifft, statt eigene Varianten zu erfinden.
Wir müssen barrierefrei werden – und wissen nicht, wo wir stehen.
Barrierefreiheit nach BFSG
Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Betroffen sind unter anderem Onlineshops, Buchungstools und Bankdienstleistungen für Verbraucher; ausgenommen sind nur Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz. Für Web-Angebote gibt es keine Übergangsfrist. Wir prüfen Ihre Anwendung gegen EN 301 549 und WCAG 2.1 AA – automatisiert und manuell – und liefern einen Maßnahmenplan mit Aufwandsschätzung.
Wir bauen ein KI-Feature. Wie gestaltet man so etwas eigentlich?
Interaktionsdesign für KI-Funktionen
KI-Funktionen stellen Fragen, die klassische Oberflächen nicht kennen: Wie zeigt man Unsicherheit? Wann fragt das System zurück, wann handelt es selbst? Wie korrigiert ein Nutzer eine falsche Antwort, ohne das Vertrauen in das System zu verlieren? Wir entwerfen diese Momente – und berücksichtigen dabei die Transparenzpflichten, die der EU AI Act für KI-Interaktionen und KI-generierte Inhalte vorsieht.
Der Flow-Sprint: zehn Arbeitstage bis zur ersten belastbaren Antwort
Ein klar umrissener Einstieg, der ohne langes Vorprojekt auskommt. Sie geben uns eine Idee und Zugang zu zwei bis drei Menschen, die die spätere Software benutzen werden. Wir geben Ihnen zehn Arbeitstage später etwas in die Hand, das Sie zeigen, testen und weiterbauen können.
| Tag | Was passiert | Ihr Ergebnis |
|---|---|---|
| 1–2 | Kick-off, Sichtung vorhandener Daten, Gespräche mit Nutzern oder nutzernahen Rollen aus Ihrem Haus | Personas und die eine Aufgabe, die zählt |
| 3–5 | Flow-Entwurf in Varianten, KI-gestützt erzeugt und von uns kuratiert | Zwei bis drei durchgespielte Bedienwege |
| 6–8 | Ausarbeitung zum klickbaren Prototyp in Ihrem Erscheinungsbild | Ein Prototyp, den Sie im Haus zeigen können |
| 9–10 | Test mit echten Nutzern, Auswertung, Übergabe | Testergebnis, Empfehlung, Umsetzungsschnitt |
Enthalten sind der klickbare Prototyp, ein Testbericht und ein Umsetzungsvorschlag, den Ihre Entwicklung direkt übernehmen kann – bei uns oder bei Ihnen im Haus. Fällt die Entscheidung anschließend gegen das Vorhaben, haben Sie zehn Tage investiert statt eines Quartals.
Wo wir KI einsetzen – und wo bewusst nicht
KI-Werkzeuge haben unsere Arbeit schneller gemacht, nicht beliebiger. Weil das für viele Auftraggeber eine offene Frage ist, sagen wir Ihnen genau, welcher Teil wodurch entsteht.
| Schritt | KI übernimmt | Wir verantworten |
|---|---|---|
| Nutzerforschung | Transkription, Clusterung, erste Auswertung | Auswahl der Gesprächspartner, Fragen, Interpretation |
| Personas | Erste Hypothesen aus vorhandenem Material | Validierung an echten Menschen – nie an simulierten |
| Flows und Varianten | Erzeugung mehrerer Alternativen in Stunden | Auswahl, Sonderfälle, Fachlogik |
| Oberflächen | Entwürfe auf Basis Ihres Design-Systems | Markenqualität, Detailarbeit, Konsistenz |
| Prototyp | Klickbarer Aufbau in Stunden statt Tagen | Testaufbau, Moderation, Beobachtung |
| Code | Erster Aufschlag aus dem Entwurf | Semantik, Barrierefreiheit, Performance, Review |
Vier Zusagen
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Keine erfundenen Nutzer.
Wir setzen KI-generierte Testpersonen nicht als Ersatz für echte Nutzer ein. Simulierte Antworten klingen plausibel, priorisieren aber nichts und bilden tatsächliches Verhalten nicht ab.
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Kein KI-Code ohne Review.
Generierter Code durchläuft dieselbe Qualitätssicherung wie jeder andere Code bei uns.
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Keine Verbrauchertarife für Ihre Daten.
Wir arbeiten in Team- und Enterprise-Umgebungen mit Auftragsverarbeitungsvertrag und Standardvertragsklauseln – nicht in privaten Accounts.
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Kein Automatik-Versprechen bei Barrierefreiheit.
Automatisierte Prüfung findet nach Auswertung von über 2.000 Audits rund 57 Prozent der real auftretenden Barrieren. Die übrigen 43 Prozent finden Menschen. Beides gehört zu unserer Leistung.
Bei uns endet Design nicht an der Übergabe
Die meisten Reibungsverluste in Softwareprojekten entstehen im Übergang: Der Entwurf ist fertig, die Entwicklung baut ihn nach, und beide Seiten diskutieren über Abstände. Wir kennen diesen Übergang von beiden Seiten – Design und Entwicklung sitzen bei uns im selben Haus, an denselben Projekten.
Deshalb entstehen unsere Entwürfe von Anfang an technisch anschlussfähig: mit Design-Tokens, die im Code dieselben sind wie im Entwurf, und mit Komponenten, die Ihren echten Frontend-Bausteinen entsprechen. Dafür nutzen wir ein eigenes Toolset, das Produktverantwortliche, Designer und Entwickler verbindet: Änderungen an den Vorlagen werden automatisiert exportiert und korrekt formatiert weitergegeben, statt in einem manuellen Übergabeschritt zu versanden.
Der praktische Effekt: Sie zahlen den Weg vom Entwurf zur Oberfläche einmal, nicht zweimal.
Häufige Fragen
Wir haben noch keine Personas und keine Nutzerforschung. Ist der Flow-Sprint dann zu früh?
Nein, er ist dann genau richtig. Der Sprint beginnt mit der Zielgruppenschärfung. Was wir von Ihnen brauchen, ist Zugang zu zwei bis drei Menschen, die die spätere Software benutzen werden – das können auch Kolleginnen und Kollegen aus dem Fachbereich oder dem Support sein.
Wir haben bereits ein Corporate Design. Können Sie das nutzen?
Ja. Wir übernehmen Ihre Farben, Schriften und, falls vorhanden, Ihre Komponenten. Wenn es noch kein Design-System gibt, entsteht im Sprint die Grundlage dafür; ausgebaut wird es separat.
Was passiert nach dem Flow-Sprint?
Sie entscheiden. Entweder die Umsetzung beginnt – mit unserer Entwicklung oder mit Ihrer – oder das Vorhaben wird verworfen. Beides ist ein Ergebnis. Eine Verpflichtung zur Weiterbeauftragung gibt es nicht.
Bleiben unsere Daten in der EU?
Wir arbeiten mit Auftragsverarbeitungsverträgen und Standardvertragsklauseln und wählen die Werkzeuge pro Projekt danach aus, welche Daten tatsächlich verarbeitet werden. Wo Vertraulichkeit im Vordergrund steht, arbeiten wir ohne cloudbasierte KI-Werkzeuge. Was für Ihr Projekt gilt, halten wir vor Beginn schriftlich fest.
Arbeiten Sie auch in bestehenden Produkten weiter?
Ja. Ein UX-Audit ist der übliche Einstieg, wenn eine Anwendung bereits produktiv ist. Danach arbeiten wir entweder projektweise oder laufend im Team mit.